Interkulturelle Kompetenz (24 AE)

An Universitäten begegnen sich Wissenschaftler*innen unterschiedlicher kultureller Herkunft, um gemeinsam zu forschen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation und den respektvollen Umgang miteinander ist vorurteilsfreie Offenheit und das Bewusstsein von kulturellen Unterschieden. Unser Zertifikatsprogramm „Interkulturelle Kompetenz“ unterstützt Wissenschaftler*innen, die in internationalen Forschungsteams arbeiten, multikulturelle Gruppen leiten, Studierende unterschiedlicher kultureller Kontexte unterrichten/betreuen oder ihre interkulturelle Kompetenz ausbauen möchten.

Modulübersicht

Aufbau

Kurse

AE (mind. 24 AE)

2 Einführungsveranstaltungen (Pflicht, beliebige Reihenfolge)

Wir sind alle verschieden! Wertschätzender Umgang mit kultureller Vielfalt. Eine Einführung

8

„Where we stand” – Gegen (Soziale) Diskriminierung im Innen und Außen handeln lernen

12

1 Ergänzungsveranstaltung (Wahlpflicht)

eine dritte, frei wählbare Veranstaltung zur Interkulturellen Kompetenz (s.u.)

mind. 4

 

Hinweise zum Ablauf:

  • Mindestens eine der beiden verpflichtenden Einführungsveranstaltungen muss zuerst belegt werden.
  • Zur Ausstellung des Zertifikates müssen die angegebene Mindestanzahl der besuchten Veranstaltungen und die angegebene Mindestzahl der AE absolviert worden sein.
  • Eine Ergänzung  durch Veranstaltungen angrenzender Bereiche ist aktuell nicht möglich.

 

Die folgenden Kurse können alle für das Zertifikat Interkulturelle Kompetenz angerechnet werden:

30.10 - Inklusive Sprache in Führung, Forschung und Lehre – Sensibilisierung und Formulierungshilfen

30.10.2019 von 09:00 bis 16:30

Corinna Schmechel

Kursbeschreibung


Braucht es BürgerInnenmeister*innenkandidat_innen? Oder ist es nicht dämlich, sich auch in der Sprache beherrschen zu müssen? Im Workshop wird die Bedeutung von Sprache erarbeitet: (Wie) beeinflusst Sprache unser Denken und Handeln, z.B. in Lehrsituationen oder im Berufsalltag? Kann Sprache auch unbeabsichtigt diskriminieren? Und wie kann Sprache bewusst inklusiv gestaltet werden?

Es werden verschiedene aktuelle Empfehlungen hierzu vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Dabei geht es nicht allein um Gender, sondern auch um weitere gesellschaftliche Ungleichheiten und deren Spiegelung im Sprachgebrauch, z.B. durch behindertendiskriminierende Redewendungen. Es geht explizit nicht darum, Regeln von ´richtigem´ und ´falschem´ Sprechen aufzustellen, sondern zu einem eigenverantwortlichen, reflektiereten Umgang mit Sprache.

Lernziele

  • Die Teilnehmenden sind sich der Wirkung und Bedeutung von Sprache bewusst, sowie entsprechend auch der Möglichkeiten unbewusster Diskriminierung durch Sprache.
  • Die Teilnehmenden kennen aktuelle praktische Empfehlungen zu inklusivem Sprachgebrauch und können sich differenziert zu diesen positionieren.
  • Sie gewinnen auf der Basis Anwendungsperspektiven für die eigene Berufsalltags- und Lehrpraxis.

Zielgruppe

Hochschulpersonal aus Wissenschaft und Lehre, Lehrangänger*innen, Erfahrende Lehrende, Doktorand*innen, Postdocs, Promovierende

Organisatorisches

  • Datum und Uhrzeit: 30.10.2020, 09:00-16:30 Uhr (8 Arbeitseinheiten)
  • Ort: Der Raum wird 10 Tage vor Kursbeginn per E-Mail bekannt gegeben
  • Modulanrechnung: H1b, F3
  • Referentin: Corinna Schmechel
  • Kursnummer: F192033
  • Gebühren: -

Anmeldung

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung unser Online-Anmeldeformular (Anmeldeschluss 14 Tage vor Seminarbeginn).


* Kostenlos für Mitarbeiter*innen der CAU sowie Doktorand*innen, die im Graduiertenzentrum registriert sind.

Dieser Kurs wird ermöglicht durch den Diversitätfonds der CAU.

Logo des Diversity Audits des Stifterverbandes:Quadrat Kreis und Dreieck überlappen sich

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22.11. - Save the Date: Workshop zum Thema Rassismuskritik und Empowerment in der Hochschule

22.11.2019

Zielgruppe

Studierende und Mitarbeitende der CAU.

Kursinhalt des 2-teiligen Workshops:

Der erste Workshop richtet sich an alle Menschen, die erfahren möchten, was Rassismus eigentlich ist, welche Formen von rassistischer Diskriminierung es im Hochschulsystem gibt, wie man diese erkennt und was man dagegen tun kann. Adressat_innen sind sowohl Menschen mit als auch ohne eigenen Erfahrungen mit rassistischer Diskriminierung und die Interesse an dieser Art von Austausch und Erkenntnisgewinn haben.
Der zweite Workshop richtet sich hingegen ausschließlich an Schwarze Menschen / People of Color bzw. Menschen, die selbst Rassismuserfahrungen machen. Der Fokus liegt hier im gemeinsamen Austausch und der Erarbeitung von Handlungs- und Empowermentstrategien in einem geschützten Rahmen. Das Ziel ist die Vernetzung, Stärkung und Selbstermächtigung.

Organisatorisches:

  • Datum und Uhrzeit: 22.11.2019, Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.
  • Ort: Leibnizstr. 1, Raum 22
  • Modulanrechnung Zertifikate Interkulturelle Kompetenz, H4 und  F5
  • Referent_innen: Aljoscha Tischkau & Joana Tischkau

 

Organisation: Esther van Lück (Arbeitsbereich Gender & Diversity Studies), Christina Geibel (Fachschaft Migration und Diversiät) & das Referat für Antirassismus und Feminismus des AStAs

Fragen und Anmeldung bitte per E-Mail an  Esther van Lück.

 

Diese Veranstaltung wird durch den Diversitätsfonds der CAU gefördert.

Logo des Diversitättsfonds der CAU mit Textzug

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11.12.19 Schubladen im Kopf - Vorurteile im beruflichen Alltag

11.12.2019 von 09:00 bis 16:30

Zielgruppe

Dieses Seminar ist für alle Kolleg*innen geeignet, die sich von Themen rund um „Diversität“ angesprochen fühlen und den Dynamiken von Vorurteilen auf den Grund gehen möchten.

Kursbeschreibung

Vorurteile sind so vielfältig, wie die Persönlichkeiten, die in einem Unternehmen aufeinandertreffen.
Jede*r hat sie und auf jede*n wirken sie in unterschiedlicher Ausprägung.
In diesem Seminar schauen wir hauptsächlich darauf, was das eigene Schubladendenken im beruflichen Kontext bewirkt und mit welchen Ansätzen man ihm begegnen kann.
Vorurteile von anderen und der Umgang damit, werden ebenfalls thematisiert.

Lernziele

Ziel soll sein, unter anderem Antworten zu den Fragen „Was sind Vorurteile?“, „Wie entstehen sie?“ und „Was bewirken sie?, zu erhalten.
Hierfür werfen Sie einen kurzen Blick in die ein oder andere eigene Schublade.
Sie erarbeiten, wie Vorurteile die Zusammenarbeit von Teams/ internationalen Teams beeinflussen.
Sie erhalten Ansätze zur Änderung der inneren Haltung und Lösungsansätze, damit einige Schubladen etwas seltener geöffnet werden.

Organisatorisches

  • Datum und Uhrzeit: 15.10.2019, 09:00 - 16:30 Uhr
  • Ort: Der Raum wird 10 Tage vor Kursbeginn per E-Mail bekannt gegeben
  • Modulanrechnung Zertifikate F5, H4 (siehe Modulübersicht)
  • Referent*in: Dirk Bock, accelerate GmbH
  • Kursnummer: A192042
  • Gebühr: 125,00 €. Kostenlos für Mitarbeiter*innen der CAU sowie Doktorand*innen, die im Graduiertenzentrum registriert sind.
  • Bitte nutzen Sie zur Anmeldung unser Online-Anmeldeformular (Anmeldeschluss 14 Tage vor Seminarbeginn).

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