Interkulturelle Kompetenz (24 AE)

An Universitäten begegnen sich Wissenschaftler*innen unterschiedlicher kultureller Herkunft, um gemeinsam zu forschen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation und den respektvollen Umgang miteinander ist vorurteilsfreie Offenheit und das Bewusstsein von kulturellen Unterschieden. Unser Zertifikatsprogramm „Interkulturelle Kompetenz“ unterstützt Wissenschaftler*innen, die in internationalen Forschungsteams arbeiten, multikulturelle Gruppen leiten, Studierende unterschiedlicher kultureller Kontexte unterrichten/betreuen oder ihre interkulturelle Kompetenz ausbauen möchten.

Modulübersicht

Aufbau

Kurse

AE (mind. 24 AE)

2 Einführungsveranstaltungen (Pflicht, beliebige Reihenfolge)

Wir sind alle verschieden! Wertschätzender Umgang mit kultureller Vielfalt. Eine Einführung

8

Wie kann ich ressourcenorientiert gegen Diskriminierung im Alltag handeln? Einstiege in den Social Justice Ansatz

12

1 Ergänzungsveranstaltung (Wahlpflicht)

eine dritte, frei wählbare Veranstaltung zur Interkulturellen Kompetenz (s.u.)

mind. 4

 

Hinweise zum Ablauf:

  • Mindestens eine der beiden verpflichtenden Einführungsveranstaltungen muss zuerst belegt werden.
  • Zur Ausstellung des Zertifikates müssen die angegebene Mindestanzahl der besuchten Veranstaltungen und die angegebene Mindestzahl der AE absolviert worden sein.
  • Eine Ergänzung  durch Veranstaltungen angrenzender Bereiche ist aktuell nicht möglich.

 

Die folgenden Kurse können alle für das Zertifikat Interkulturelle Kompetenz angerechnet werden:

21.09. - 22.09.2020 Online-Seminar: Gender-Diversität und LSBTIQA* in der universitären Lehre

21.09.2020 um 10:00 bis 22.09.2020 um 14:00

Dr. Christian Magnus

Zielgruppe

Hochschulpersonal aus allen Bereichen

Kursbeschreibung

Wie können Sie Gender-Diversität und sexuelle Vielfalt in ihrer fachbezogenen Lehre berücksichtigen und thematisieren? Das Seminar beginnt mit einer Einführung zu den Themen Gender, Queer und LGBTIQA* (LSBTTIQ) in Bezug auf die universitäre Lehre. Es wird dabei insbesondere auf Arten von Diskriminierung in Bezug auf sexuelle Identität und das Konzept der Heteronormativität eingegangen. (Die Informationen hierzu werden vorab zu Verfügung gestellt und in der Sitzung bündig besprochen).
Im Anschluss werden von den Teilnehmer*innen vorbereitete Lehr-Sequenzen (ca. 20min- je nach Zahl der Teilnehmer*innen) gehalten und durchgearbeitet. Informationen hierzu erhalten Sie rechtzeitig vor Seminarbeginn. Diese Einheiten werden in einer anschließenden Feedback- und Reflexionsphase besprochen, die in einem gemeinsamen Kriterienkatalog des Seminars mündet.

Lernziele:

  • Fachlich angemessene Thematisierung und Berücksichtigung
    von Gender-Diversität und sexueller Vielfalt in universitären
    Lehrveranstaltungen
  • Sensibilität für Gender-Diversität und sexuelle Vielfalt

 

Organisatorisches

  • Datum und Uhrzeit: 21./22.09.2020, jeweils 10:00 - 14:00 Uhr
  • Ort: Der Zugang wird Ihnen per Mail bekannt gegeben
  • Modulanrechnung Zertifikate H1b, ID (siehe Modulübersicht)
  • Kursnummer: F202036
  • Gebühr: 250,00 €. Kostenlos für Mitarbeiter*innen der CAU sowie Doktorand*innen, die im Graduiertenzentrum registriert sind.

Anmeldung

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung unser Online-Anmeldeformular (Anmeldeschluss ist 3 Tage vor Seminarbeginn).

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13./14.10. Wie kann ich ressourcenorientiert gegen Diskriminierung im Alltag handeln? Einstiege in den Social Justice Ansatz.

13.10.2020 um 09:00 bis 14.10.2020 um 12:30

Dirk Eilers, politischer Bildner und Theaterpädagoge

Zielgruppe

Hochschulpersonal aus allen Bereichen

Kursbeschreibung

In diesem Kurs wollen wir uns zunächst selbstreflexiv mit den Grundlegungen des Social Justice Ansatzes vertraut machen.
Darauf aufbauend beschäftigen wir uns exemplarisch mit der Klassismuskritik im Rahmen des Social Justice (social-justice.eu). Es geht darum zu erforschen wie klassistische Diskriminierung mit anderen Formen von struktureller Diskriminierung zusammenhängt und was wir alltäglich dagegen tun können.

Lernziele

  • Kennenlernen der Grundlagen des Social Justice und machtkritischer Diversity
  • Kennenlernen von Klassismus als Diskriminierungsform und -praxis
  • Biografische Erfahrungen als Zugang zur Selbstreflexion
  • Sich selbstverorten können innerhalb verschiedener Differenzordnungen und -kategorien
  • Wendepunkte im Lernen und Wissen zum Themenfeld Diskriminierungen wahrnehmen können

 

Organisatorisches

  • Datum und Uhrzeit: 13./14. Oktober 2020, 09:00 - 16:30 Uhrund 09:00 - 12:30 Uhr (12 AE)
  • Ort: Der Raum wird 10 Tage vor Kursbeginn per E-Mail bekannt gegeben
  • Modulanrechnung Zertifikate ID2, F5, H4 siehe Modulübersicht
  • Referent*in: Dirk Eilers, politischer Bildner und Theaterpädagoge
  • Kursnummer: F202015
  • Gebühr: 375,00 €. Kostenlos für Mitarbeiter*innen der CAU sowie Doktorand*innen, die im Graduiertenzentrum registriert sind.

 

Anmeldung

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung unser Online-Anmeldeformular (Anmeldeschluss 14 Tage vor Seminarbeginn)

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