Interkulturelle Kompetenz (24 AE)

An Universitäten begegnen sich Wissenschaftler*innen unterschiedlicher kultureller Herkunft, um gemeinsam zu forschen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation und den respektvollen Umgang miteinander ist vorurteilsfreie Offenheit und das Bewusstsein von kulturellen Unterschieden. Unser Zertifikatsprogramm „Interkulturelle Kompetenz“ unterstützt Wissenschaftler*innen, die in internationalen Forschungsteams arbeiten, multikulturelle Gruppen leiten, Studierende unterschiedlicher kultureller Kontexte unterrichten/betreuen oder ihre interkulturelle Kompetenz ausbauen möchten.

Modulübersicht

Aufbau

Kurse

AE (mind. 24 AE)

2 Einführungsveranstaltungen (Pflicht, beliebige Reihenfolge)

Wir sind alle verschieden! Wertschätzender Umgang mit kultureller Vielfalt. Eine Einführung

8

Wie kann ich ressourcenorientiert gegen Diskriminierung im Alltag handeln? Einstiege in den Social Justice Ansatz

12

1 Ergänzungsveranstaltung (Wahlpflicht)

eine dritte, frei wählbare Veranstaltung zur Interkulturellen Kompetenz (s.u.)

mind. 4

 

Hinweise zum Ablauf:

  • Mindestens eine der beiden verpflichtenden Einführungsveranstaltungen muss zuerst belegt werden.
  • Zur Ausstellung des Zertifikates müssen die angegebene Mindestanzahl der besuchten Veranstaltungen und die angegebene Mindestzahl der AE absolviert worden sein.
  • Eine Ergänzung  durch Veranstaltungen angrenzender Bereiche ist aktuell nicht möglich.

 

Die folgenden Kurse können alle für das Zertifikat Interkulturelle Kompetenz angerechnet werden:

22.10.2021 - Online-Seminar: Unterschiedlichkeit produktiv nutzen - in Teams, Gremien und Projekten. Eine Einführung in das DIALOG-Verfahren

22.10.2021 von 10:00 bis 13:30

Stephanie von Below, Coaching | Training | Karriereberatung

Zielgruppe

Lehrende und Wissenschaftler*innen

Kursbeschreibung

Die Unterschiedlichkeit von fachlichen, kulturellen oder persönlichen Hintergründen und Wertehaltungen in Arbeitszusammenhängen kann bereichernd sein, manchmal aber auch die Zusammenarbeit erschweren. Eine dialogische Haltung hilft Ihnen, diese Unterschiede und Spannungsfelder als Gewinn zu begreifen und sie gemeinsam mit anderen für ein produktives Arbeitsergebnis zu nutzen.                                                        
Der Quantenphysiker David Bohm entwickelte eine Kommunikationsform im wissenschaftlichen Diskurs, die nicht nur die Sachebene berücksichtigt, sondern auch die Annahmen, persönlichen Einstellungen und Werte aller Gesprächsteilnehmer*Innen. Statt der Diskussion fordert er den DIALOG - verstanden als ein perspektiv - erweiterndes Miteinander - Denken in der Gruppe. Denn, wie schon Albert Einstein sagte: "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind"

  • Dialogische Kernkompetenzen reflektieren und erproben
  • Einen DIALOG führen
  • Einsatzmöglichkeiten für das eigene Arbeitsfeld erarbeiten

 

Lernziele

Die Teilnehmenden können nach der Veranstaltung

  • die wichtigsten dialogische Kompetenzen anwenden
  • einen DIALOG initiieren                                                      
  • dialogische Kommunikationsformen im eigenen Arbeitsfeld nutzen

 

Organisatorisches

  • Datum und Uhrzeit: 22.10.2021, 10:00 - 13:30 Uhr (4 AE)
  • Ort: Der Zugang wird Ihnen vor Kursbeginn per E-Mail bekannt gegeben
  • Modulanrechnung Zertifikate H4, F2, ID2 siehe Modulübersicht
  • Kursnummer: F212011
  • Gebühr: 150,00 €. Kostenlos für Mitarbeiter*innen der CAU sowie Doktorand*innen, die im Graduiertenzentrum registriert sind.

 

Anmeldung

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung unser Online-Anmeldeformular (Anmeldeschluss ist 14 Tage vor Seminarbeginn.)

 

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