Inklusive Sprache in Führung, Forschung und Lehre – Sensibilisierung und Formulierungshilfen

28.10.2019 von 09:00 bis 16:30

Corinna Schmechel

Kursbeschreibung


Braucht es BürgerInnenmeister*innenkandidat_innen? Oder ist es nicht dämlich, sich auch in der Sprache beherrschen zu müssen? Im Workshop wird die Bedeutung von Sprache erarbeitet: (Wie) beeinflusst Sprache unser Denken und Handeln, z.B. in Lehrsituationen oder im Berufsalltag? Kann Sprache auch unbeabsichtigt diskriminieren? Und wie kann Sprache bewusst inklusiv gestaltet werden?

Es werden verschiedene aktuelle Empfehlungen hierzu vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Dabei geht es nicht allein um Gender, sondern auch um weitere gesellschaftliche Ungleichheiten und deren Spiegelung im Sprachgebrauch, z.B. durch behindertendiskriminierende Redewendungen. Es geht explizit nicht darum, Regeln von ´richtigem´ und ´falschem´ Sprechen aufzustellen, sondern zu einem eigenverantwortlichen, reflektiereten Umgang mit Sprache.

Lernziele

  • Die Teilnehmenden sind sich der Wirkung und Bedeutung von Sprache bewusst, sowie entsprechend auch der Möglichkeiten unbewusster Diskriminierung durch Sprache.
  • Die Teilnehmenden kennen aktuelle praktische Empfehlungen zu inklusivem Sprachgebrauch und können sich differenziert zu diesen positionieren.
  • Sie gewinnen auf der Basis Anwendungsperspektiven für die eigene Berufsalltags- und Lehrpraxis.

Zielgruppe

Hochschulpersonal aus Wissenschaft und Lehre, Lehrangänger*innen, Erfahrende Lehrende, Doktorand*innen, Postdocs, Promovierende

Organisatorisches

  • Datum und Uhrzeit: 30.10.2020, 09:00-16:30 Uhr (8 Arbeitseinheiten)
  • Ort: Der Raum wird 10 Tage vor Kursbeginn per E-Mail bekannt gegeben
  • Modulanrechnung: H1b, F3
  • Referentin: Corinna Schmechel
  • Kursnummer: F192033
  • Gebühren: -

 

 

Dieser Kurs wird ermöglicht durch den Diversitätfonds der CAU.

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